Das Verbundprojekt TTRIS-CSI* ist nach einem erfolgreichen Kick-off-Meeting am 6. März offiziell gestartet.

Ziel der deutschlandweiten, interdisziplinären Initiative ist es, die Ursachen strahlenassoziierter Sarkome (Radiation Induced Sarcoma, RIS) besser zu verstehen, sowie Prävention und langfristig die Versorgung betroffener Patient:innen zu verbessern. Das Projektkonsortium vereint Expert:innen aus Chirurgie, Onkologie und Senologie, Molekularbiologie, Humangenetik, Strahlentherapie, Epidemiologie und Psychoonkologie und setzt damit auf einen umfassenden, ganzheitlichen Forschungsansatz. In der Anfangsphase liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau der Patientenrekrutierung.

Betroffene sollen gezielt identifiziert, umfassend informiert und für eine Teilnahme an der Studie gewonnen werden. Parallel werden gemeinsam mit der Deutschen Sarkom Stiftung psychoonkologische Angebote und Unterstützungsstrukturen etabliert, um Patient:innen bestmöglich zu begleiten, Teil hiervon ist die neue Projektwebsite ((https://www.umm.de/ttris csi), die als Informations- und Anlaufstelle für Patient:innen, Behandelnde und Interessierte dient und eine direkte Kontaktaufnahme ermöglicht.

 

*TTRIS-CSI: Molecular and Treatment-Related Causes of Radiation-Induced Sarcomas as Late Effects in Cancer Survivors

 

Kontakt:

Prof. Dr. Jens Jakob, Dr. Melissa Harbrücker
Sarkomchirurgie, Chirurgische Klinik
Universitätsmedizin Mannheim Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg
E-Mail: Jens.Jakob@umm.de; melissa.harbruecker@umm.de; ttris@umm.de