Welchen Herausforderungen begegnen Langzeitüberlebende von Weichgewebetumoren im Alltag? Die neue bundesweite Studie PROSa+ nimmt genau diese Fragen in den Fokus und sucht Betroffene zur Teilnahme.
Spuren der Erkrankung beleuchten
Körperliche Folgen wie Schmerzen oder eingeschränkte Beweglichkeit, psychische Belastungen wie Müdigkeit, Ängste und Schlafstörungen sowie Hürden bei der Rückkehr ins Berufsleben oder finanzielle Engpässe – PROSa+ erforscht diese und weitere Aspekte systematisch. Sie wurde von Anfang an gemeinsam mit Betroffenen geplant. Als erste Studie ihrer Art in Deutschland soll sie die Versorgung und die Nachsorge für Sarkom-Patienten gezielter verbessern.
Experten aus deutschen Sarkomzentren, gemeinsam mit Betroffenen treiben die Studie voran
Die koordinierende Studienleitung führt Dr. Martin Eichler vom Nationalen Zentrum für Tumorerkrankungen Dresden (Universitätskrebszentrum UCC). In Mannheim leiten Prof. Dr. Jens Jakob und Dr. Franka Menge die Studie, unterstützt von Fr. Gabriele Pospiech. Dr. Katrin Scharpf vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) Mannheim betreut das Teilprojekt mit strukturierten Interviews.
Einfache Teilnahme, großer Effekt
Interessierte, die seit mehr als 5 Jahren mit/ nach einem Sarkom oder GIST leben,füllen einen einmaligen Fragebogen zu Lebensqualität, Langzeitfolgen und Versorgungserfahrungen aus – optional ergänzt durch ein persönliches Interview. Die Rekrutierung läuft seit Dezember 2025; PROSa+ wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert.
Kontaktieren Sie das Mannheimer Team (gabriele.pospiech@umm.de, 0621/383-2447) oder zentrale Koordination Tanja Strukelj (kontakt-prosaplus@ukdd.de, 0351/458-7056). Mehr unter www.sarkome-prosaplus.de.



